Kolumne

Albert-Schweitzer-Gymnasium
Am Freitag, 05.02.2010 war ich zu Gast im Albert-Schweitzer-Gymnasium in Wolfsburg. Hier sind einige Eindrücke.
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Funkhaus Europa bei Radio Bremen
Luc Degla hat Tarhan Cenghiz am 05.12.2009 im Bremen getroffen http://www.radiobremen.de/funkhauseuropa/serien/zum_fruehstueck_bei/fruehstueckdegla100.html
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Die Diskriminierung der Frauen
Nachdem es bekannt war, dass ich Schwierigkeiten wegen meiner Aufenthaltsgenehmigung hatte, meldete sich eine Frau bei mir. Wir vereinbarten einen Termin und bald darauf fand ein Treffen statt. Sie verkündete mir ihren Unmut, erzählte von ihrem reaktionären Geist und fand sich herausgefordert, etwas zu tun. „Was schlagen Sie vor?“ fragte ich. Sie sagte, dass sie mich adoptieren möchte. Da ich die Gesetzgebung sehr gut kenne, habe ich ihr erklärt, dass dies unmöglich sei, weil der Gesetzgeber eine Heirat sowie eine Adoption zum Zweck der Aufenthaltsgenehmigung verbietet. Die einzige Möglichkeit, die ich sähe, wäre die Gründung einer Firma, um mich als Geschäftsführer einzustellen. Ich hatte zu der Zeit einen Businessplan erarbeitet. Leider durfte ich selbst keine Firma gründen. Der Gesetzgeber fordert von einem Ausländer meiner Natur eine Mindestinvestition von 250.000 Euro, um die Genehmigung zu erhalten, ein Unternehmen gründen zu dürfen. Also, wenn sie mir helfen wolle, die Gründung einer GmbH sei die beste Lösung. Die gute Frau überlegte und schüttelte ihren ...
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Kompetenzzentrum Hochschuldidaktik für Niedersachsen
http://www.tu-braunschweig.de/khn/podcasts
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Deutsch denken
Also fuhr ich fort, man nehme die Gegebenheiten in Kauf, der Mensch hat sich immer angepasst. Die Menschen haben auch miteinander gehandelt, als man mit dem Pferd mehrere Tage von Paris nach Brüssel gereist ist. Einige Minuten später beschloss ich meinen Sitznachbarn ein bisschen zu schmeicheln. Ich erzählte ihm, dass ich nicht alles in Deutschland schön fände. „Was zum Beispiel?“ fragte er prompt. Ich überlegte einen Augenblick und sagte, die Rechenkunst der Deutschen. Egal, welche Entscheidung in der Regierung getroffen wird, man hört sofort die Frage: „Wer soll die Kosten übernehmen? Der Bürger, die Kommunen, die Länder oder der Bund?“ Mit dem Beispiel schaffte ich nicht wirklich, ihn zu erheitern. Er lenkte seinen Blick auf das Fenster und fing an die Landschaft zu betrachten.   Der Zug schien zu fliegen. Es gelang mir nicht, die Namen der Bahnhöfe, die wir passierten, zu lesen. Jeder Fahrgast versuchte sich zu beschäftigen. Einige lasen, andere schauten ins Leere und ich versank in meinen Gedanken. Plötzlich hörte ...
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